Ich lebe noch!

Ein Blick auf den Kalender hat mir gerade verraten, dass ich nun schon über ein Jahr erfolgreich den Äther entlastet habe. Juhuu, damit habe ich meinem Arbeitgeber einen noch teureren Netzausbau erspart!

“Arbeitgeber O_o?”, werden sich jetzt vielleicht einige Leserinnen und Leser fragen, “der hat doch gerade noch studiert!” Stimmt zwar, man soll aber nie unterschätzen, was in einem Jahr so alles passieren kann. Aber um euch nicht zu langweilen, hier eine kleine Zusammenfassung:

Ich bin seit November 2009 endgültig mit meinem Studium fertig und habe auch sogleich eine Stelle bei meiner Studienfinanziererin, der Deutschen Telekom, ergattert. (Thomas Sattelberger sei einmal mehr ausdrücklich für das JumpIn-Programm gedank!) Einziger Haken an der ganzen Sache: ich habe mein geliebtes Leipzig verlassen und bin nach Hamburg gezogen! Das erste dreiviertel Jahr bin ich fleißig am Wochenende hin- und wieder zurückgependelt, mittlerweile habe ich aber alle Zelte an der Pleiße abgerissen und bin an die Elbe gezogen, genauer gesagt an die Bille. Mein Herz blutet aber trotzdem noch gelegentlich, denn obwohl Hamburg und ich mittlerweile miteinander klarkommen, fehlt mir Leipzigs Herzlichkeit immer mal wieder. Das ist wahrscheinlich wie der Unterschied zwischen Vernunftehe und Liebe auf den ersten Blick ;). Aber vielleicht blogge ich bei Gelegenheit ein bisschen mehr über Städte und ihre Menschen.

Was ist sonst noch in meinem Hause passiert? Nun ja, das Arbeitsleben hat mich voll erfasst. Das bedeutet viel Arbeit, wenig Zeit, aber auch zum ersten Mal in meinem Leben einen konstanten monatlicher Geldzufluss. Doch Geld ist bekanntermaßen nicht alles, weshalb ich gerade dabei bin mein bisschen Freizeit neu zu ordnen. Politik soll auf jeden Fall wieder dazugehören, weswegen ich in Hamburg einen AK Netzpolitik hochziehen möchte. Auch die AntiRa-Arbeit soll wieder starten. Mit der wissenschaftlichen Seite sieht’s dagegen eher mau aus, weil mein Beruf mich eher praktisch fordert. Aber wer weiß, wenn ich ihn über habe, promovier ich vielleicht doch noch :).

Da ich zugegebenermaßen ein recht schreibfauler Zeitgenosse bin, kann man diese und andere Aktivitäten übrigens deutlich besser HIER verfolgen.

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