Meine kurze Erfahrung mit der Moto 360

Prinzipiell finde ich die Idee der Smartwatch gut. Ein kleiner Begleiter am Handgelenk, der vom Telefon in der Hosentasche mit allerlei nützlichen Informationen versorgt wird und umgekehrt als zusätzliches Bedienelement dient. Leider sind Smartwatches noch etwas anderes, nämlich modische Accessoires, analog zu ihren analogen Pendants. Und das macht die Sache kompliziert, denn unter uns, es ist schon verdammt schwierig, eine schicke herkömmliche Uhr zu finden. Umso mehr hat es mich erfreut, dass Motorola mit der Moto 360 endlich mal ein annähernd modisches Exemplar auf den Markt gebracht hat. Wie ich halt so bin, hab ich gleich mal eine davon vorbestellt und heute ist sie dann nach schier unendlicher Zeit endlich geliefert worden.

Trotzdem werde ich sie wieder zurückschicken, obwohl die Verbindung zum Telefon einfach hergestellt und auch das danach folgende Upgrade einwandfrei eingespielt werden konnten. Ich könnte jetzt behaupten, den Ausschlag für diese Entscheidung hätte die doch nicht so intuitive Bedienbarkeit der Smartwatch gegeben. Ich könnte auch behaupten, den Pulsmesser hätte ich mir ganz anders vorgestellt. Ich könnte auch behaupten, dass die Uhr eigentlich viel zu schade sei, um damit Joggen zu gehen und sie vollzuschwitzen. Ich könnte auch behaupten, dass eine der von mir gewünschten Hauptfunktionen, nämlich die Steuerung meiner Musik und Podcasts, wider erwarten nicht möglich wäre. Aber das alles ist es nicht. Denn der wahre Grund ist, dass mir die Moto 360 einfach nicht steht. So einfach ist es dann eben leider doch.

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