Mein Lieblingspodcast

Nachdem ich die Aufgabe jetzt schon einige Tage vor mir hergeschoben habe, hier mein Beitrag zur CRE-Blogkette. Aber zunächst, für all die Leserinnen und Leser, die mit dem Kürzel "CRE" nichts anfangen können, die notwendige Erklärung:

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I beat the kafkaesque administration. Oder eine Geschichte, die es Wert ist, erzählt zu werden.

Manche Geschichten sind so traurig, dass sie einen wiederum zum Lachen bringen. So wie meine. Oder, genauer gesagt, die Geschichte meiner Masterarbeit.

Alles begann im vergangenen März. Hoch motiviert legten meine beiden Fachbetreuer, der Rektor unserer Hochschule höchst persönlich und einer unser fähigsten Laboringenieure, gemeinsam mit mir das Thema meiner Masterarbeit fest. Ein Laborversuch sollte es werden. Für das bei uns noch relativ junge Lehrgebiet der Echtzeitsysteme. Spezialisiert habe ich mich auf das Controller Area Network, kurz CAN, weil es zum einen ausgereift und zum anderen preiswert ist. Schnell war eine kleine Firma in Ostthüringen gefunden, die nicht nur alle benötigten Komponenten liefern konnte, sondern zudem auch noch ein sehr preiswertes Angebot unterbreitet hatte. Der Bestellvorgang würde zwei bis drei Wochen dauern, wurde mir versichert. Perfekt, um nach den Prüfungen ein bisschen auszuspannen und den Kopf für das bevorstehende Finale frei zu kriegen.

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Kinder schützen, Täter verfolgen, Zensur verhindern!
Schon seit einigen Wochen geht in der Bundesrepublik das Gespenst der Internetzensur um. Unsere Familienministerin, Ursula von der Leyen (CDU), präsentiert kurz vor Ende der Legislaturperiode ihr "Patentrezept" zur vermeintlichen Lösung des Problems von Kindesmissbrauch. Die einfache Formel: Seiten, die "Kinderpornografie" beinhalten, werden vom Bundeskriminalamt (BKA) auf eine Liste gesetzt. Jeder Internet Service Provider (ISP) hat die entsprechenden Domains zu sperren, d. h. die korrekte DNS-Adressauflösung zu verhindern. So kann niemand mehr auf die entsprechenden Websites surfen, die Täter können ihr "Material" nicht mehr verkaufen und der Markt kollabiert. Dadurch gibt es dann keinen Missbrauch mehr. Außerdem speichert das BKA die IP-Adressen aller, die versuchen auf eine solche Website zu gelangen und kann dann ggf. deren Personalien feststellen und tätig werden.

Flüchtig zugehört klingt das alles erst einmal ganz toll. Bei näherer Betrachtung fällt aber auf, dass das Konzept weder den dokumentierten Kindesmissbrauch (was man statt "Kinderpornografie" richtigerweise sagen müsste) eindämmt, noch bei der Verfolgung der Täter behilflich ist. Gleichzeitig wird aber eine technische Infrastruktur aufgebaut, mit der sehr leicht Schindluder getrieben werden kann. Aber betrachten wir die Kritikpunkte im Einzelnen:

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Start meines Blogs
Um es kurz zu machen: erwartet von mir keine wöchentlichen Posts in diesem Blog. Wenn ich Zeit habe und diese im Netz verbringe, dann bin ich eher der klassische Konsument. Ab und an passiert es aber doch, dass mich etwas unglaublich aufregt. Und das ist der Zeitpunkt, an dem ich äußerst produktiv werden kann. Also, freut euch auf meinen Senf ;) !

Seb Weiterlesen
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